March 5, 2017

Blogparade: Wir verlieren Neurosen


Heute macht die Bloparade "Wir verlieren Neurosen" auf Tausend Leben Halt. Gestern war die Blogparade bei Sabine's Testblog zu Gast, wo ihr mehr über ihre Neurosen erfahren konntet. Bevor ich euch nun meine Neurose vorstelle, möchte ich euch gerne erst einmal das Buch "Jagen, Sammeln, Verlieben" von Julia Jenner vorstellen.



Titel: Jagen, Sammeln und Verlieben
Autor: Julia Jenner
Klappentext:
Und Maike dachte, sie hätte Probleme! Kein Kerl, kein Kind, kein fester Job, und das mit Mitte Dreißig. Aber schlimmer geht immer. Die leicht überspannte Journalistin gerät in einen Zeittunnel und landet mit einem aufgeblasenen Professor, einer prolligen Oma und einem langhaarigen Naturburschen in der Steinzeit. Mit ihren schrägen Schicksalsgenossen steht Maike nun vor ernsten Herausforderungen.
Wie überleben wir in der Wildnis ohne Zentralheizung?
Woher kommt das Essen, wenn es keinen Supermarkt gibt?
Wie finden wir heraus, ob uns die neuen neolithischen Nachbarn verspeisen oder kennenlernen wollen?
Doch schon bald plagt Maike eine noch viel wichtigere Frage:
Wie rasiere ich mir hier die Beine für ein vielversprechendes Date?



Nachdem ihr eine kleine Vorstellung von dem Buch bekommen habt, will ich euch meine Neurose vorstellen und wie ich angefangen habe, sie zu bekämpfen.

Meine Neurose:
Wie auch die Protagonisten des Buches, haben auch wir alle mit unseren Neurosen zu kämpfen und in dieser Blogparade möchten wir nicht nur unsere Neurosen aufzeigen, sondern sie auch gemeinsam bekämpfen. Genau wie jeder Andere hab auch ich viele Neurosen, eine davon ist eindeutig meine Handysucht.
Sei es nun, dass ich das Handy in der Hand habe um irgendetwas darauf zu spielen, irgendjemandem zu schreiben oder auch einfach nur um zu sehen was es auf Facebook Neues gibt. Auch habe ich alle möglichen Apps für meine E-Mails am Handy um sowohl für Autoren, als auch Blogger immer erreichbar zu sein, denn für mich wäre es das Schlimmste, wenn mich jemand einmal nicht erreichen kann. Im Handyzeitalter ist das auch aber wirklich undenkbar oder?

Meine Meinung als Selbstständige und auch Bloggerin ist, man muss immer erreichbar sein und das egal ob unter der Woche oder am Wochenende. Denn hier gibt es einfach keine Freizeit. Doch in letzter Zeit musste ist selbst rausfinden, dass das eher mir und dem Körper schadet, als dass es wirklich Sinn macht. Nur weil man selbstständig ist, ein Blogger ist oder eben ein Handy besitzt, muss man nicht ständig erreichbar sein und kann trotzallem einmal sagen, es reicht, ich bin für niemanden ansprechbar, ich brauche Zeit für mich. Aber ist schon schwer, wenn man eigentlich ständig mit Handy herumläuft und eigentlich alle in deinem Umfeld es genauso machen.
Auch ist es für mich schon selbstverständlich geworden, das Handy immer im Schlepptau zu haben, da ich immer mal wieder gerne Fotos von unserer kleinen Maus mache, geht aus weitaus leichter, als immer eine Kamera mitzuschleppen, und sie dann in den WhatsApp-Gruppen der Familie verteile, da auch diese in den Genuss der Fotos kommen sollen und immer sehnsüchtig auf die Fotos warten.


Kampfansage:
Getreu dem Motto „Wir verlieren Neurosen“, habe ich mich an diesem Wochenende daran gemacht, mich meiner Neurose zu stellen und habe mir eine Handy freie Zeit genommen, um mich ganz mir, meinem Körper und meiner Familie zu widmen. Das Wochenende war vielleicht etwas schlecht gewählt, da es für mich an diesem Wochenende ganz besonders schwer war, doch ich habe doch eine gute Möglichkeit gefunden mich anderen Sachen zu widmen als meinem Handy.
Dank meiner angeborenen Fehlstellung des Knies, durch die ich immer mal wieder Schübe habe, in denen sich Flüssigkeit in meinem Knie lagert und ich mich dann zum Teil, wenn es ganz schlimm ist, gar nicht mehr rühren kann, war ich zum Teil an diesem Wochenende ans Bett gefesselt. Computer war für mich dadurch auch Tabu, da ich durch meine angeborene Wirbelsäulenkrümmung mit dem Laptop nicht auf die Couch sitzen darf. Doch ich habe dem Ganzen fleißig getrotzt.

Auch wenn es nicht immer einfach war und ich oft wirklich versucht war, mich doch wieder der Handysucht hinzugeben, habe ich mich tapfer an mein Vorhaben gehalten und habe das Handy beiseitegelegt. Natürlich habe ich meine Zeit sinnvoll genutzt. Am Samstag war ich fast den ganzen Tag mit der Familie und mit Freunden beschäftigt. Samstag vormittags ging es zum Brunch mit meiner Oma, meinen Eltern, meinem Bruder und seiner Familie und mit Mann und Kind. Dort haben wir gemeinsam den Geburtstag meiner Oma nachgefeiert und haben ein leckeres Frühstücksbuffet genossen. Es war gemütlich, lustig und komplett Handy frei.
Am Nachmittag hab ich Mann und Kind hingelegt und mich selbst ausgehfertig für den Abend gemacht. Denn am Abend gab es dann noch eine Geburtstagsfeier von einem Freund, wo wir eingeladen waren. Nachdem das Kind wach geworden ist, wurde es bei der Oma abgegeben, da unsere kleine Maus Oma und Opa Abend hatte und bei ihnen schlafen durfte und für uns ging es dann zur Geburtstagsfeier. Auch wenn mein Mann sehr viel am Handy hing, schaffte ich es in der guten Gesellschaft sehr gut, meines in der Tasche zu lassen und nicht einmal anzufassen. Mit ging es nur, falls es bei der Kleinen wirklich etwas gab, was Mama regeln musste.


Am Sonntag, nachdem wir hier Kind frei waren, hieß es für uns erst einmal ausschlafen. Dann gemütlich bei meinen Eltern essen und danach hatte das Kind noch Oma und Opa Nachmittag und mein Mann und ich ließen das Wochenende auf der Playstation ausklingen, wo wir gemeinsam gespielt haben. Das Ganze führten wir noch am Abend fort, nachdem die Kleine im Bett war. Nachdem ich als vorzeitiges Geburtstagsgeschenk von meinem Mann eine Playstation samt Spiel bekommen habe, konnten wir schön gemeinsam spielen und haben so eine nette Zeit gemeinsam mit einem Hobby verbracht, das vor allem mein Mann liebt. Ihn hat es glücklich gemacht, dass ich mit ihm gespielt habe und für mich war es eine gelungene Abwechslung zu dem was ich sonst immer am Handy gemacht habe.

Mein Fazit:
Auch wenn es manchmal etwas schwierig war, hat es mir sehr gut getan, einmal ohne Handy zu sein und nicht für jedermann erreichbar zu sein. Ich habe gemerkt, dass mich manchmal die vielen Nachrichten von Familie und Freunde schon fast kirre gemacht hatten und so war es für mich wirklich eine angenehme Abwechslung, einmal nicht allen antworten zu müssen.
Generell ohne Handy würde für mich natürlich trotzdem nicht gehen. Vieles mache ich trotzdem schnell mal per Handy, damit ich nicht immer den Computer einschalten muss und auch das das versenden der Fotos der Kleinen ist dann doch unumgänglich. Ich glaube da würde mir dann meine Familie doch einmal etwas erzählen, wenn sie keine Fotos mehr bekommen würden. Trotzallem hat es mir sehr gut getan und ich habe mir vorgenommen, viel weniger Zeit am Handy zu verbringen und mehr Zeit anderweitig zu genießen, denn ich merke einfach trotzallem, dass er mir immer wieder gut tut, nicht immer für alle erreichbar zu sein. Diese Zeit will ich mir auf jeden Fall nehmen und ich denke mir, dass ich auch meine Neurose eindämmen und verlieren kann, wenn ich die Zeit am Handy einfach etwas einschränke. Es tut mir gut und meiner Gesundheit.


Morgen geht es dann bei Sara auf Tastenklecks weiter, wo ihr mehr über ihre Neurosen erfahren könnt.

Blogtourfahrplan:





1 comment:

  1. ich bin eine der seltenen Person die ohne Ihr Handy zurecht kommt,es nicht täglich bei sich führen und gerne auch einfach wo mal liegen lassen!
    LG jenny

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