December 15, 2016

Blogtour: Unberechenbare Liebe


Heute macht die Blogtour zu "Unberechenbare Liebe" auf Tausend Leben Halt. Gestern durftet ihr bei Nadine auf Traumfantasiewelten mehr über das Thema "Lügen" erfahren. Bei uns dreht sich heute alles um das Thema "Unschuldig im Gefängnis".

Mike muss unschuldig im Gefängnis sitzen und verliert alles. Seine Freundin verlässt ihn und auch seiner Arbeit kann er nicht mehr nachgehen.

Es passiert leider viel zu oft, dass jemand unschuldig im Gefängnis landet und dort für sie lange Zeit einsitzt. Oftmals wird erst klar, dass sie nichts angestellt haben, wenn sie das Gefängnis wieder verlassen dürfen. In den seltensten Fällen wird schon früher klar, dass jemand umsonst einsitzen muss. Natürlich kann das für diese Personen schlimme Folgen haben. Gerade, wenn man länger als nur ein paar Tage oder Monate einsitzen muss, bevor der Irrtum klar wird und man wieder auf freien Fuß gesetzt werden kann.
Nicht sehr selten wenden sich Familienangehörige, Freunde oder auch Partner von einem ab, wenn sie denken, dass man etwas Schlimmes angestellt hat. Da kann man dann noch so oft beteuern, dass man nichts dergleichen getan hat, wenn die Justiz gesprochen hat und das Urteil gefällt wurde, ist im Grunde für jeden klar, diese Person ist unschuldig. Solche Fehlentscheidungen werden Justizirrtum genannt und werden, sobald diese aufkommen, entschädigt. Doch auch wenn es ein bisschen Entschädigung ist, so wird nicht entschädigt, was sicher viele im Gefängnis mitgemacht haben. Denn auch wenn einem nichts abgeht und unsere Gefängnisse zum Teil recht schön hergerichtet sind, so geht es in sehr viele Gefängnissen doch sehr rüde zu und nicht jeder ist für so ein Leben hinter Gittern geschaffen. Gerade, wenn man sich eigentlich nichts zuschulden kommen lassen hat, immer anständig war und mit Gewalttaten nichts am Hut hat. Und dann noch die psychische Belastung, wenn man selbst eigentlich weiß, dass man unschuldig ist und keiner glaubt einem. Man weiß man verliert alles, man kann nicht mehr zurück in die Arbeit und es wird immer in den Akten stehen, dass man etwas angestellt hat, was man sich eigentlich gar nicht zu Schulden kommen lassen hat.


Gerade ein sehr großes Problem ist hier Amerika. Hier sind die Gefängnisse nicht so schön und hier kann es auch ganz schön gefährlich zu gehen. Man sollte sich hier also nicht wünschen, verurteilt zu werden. Wenn man Pech hat ist man auch noch in einem Bundesstaat, in dem die Todesstrafe noch aktiv ist und dann hat man es noch schlimmer erwischt. Häftlinge die im Todestrakt sitzen, sind einer noch größeren psychischen Belastung ausgesetzt als Andere. Andere wissen, dass sie, sollten sie die rüde Behandlung, der anderen Häftlinge überleben, wieder aus dem Gefängnis rauskommen. Doch sollte nicht doch noch die Unschuld bewiesen werden, sind Häftlinge im Todestrakt fix dem Tode geweiht, egal ob sie unschuldig sind oder nicht. Nicht sehr selten kam es schon vor, dass Menschen unschuldig zum Tode verurteilt wurden und erst nach dem Tod des Häftlings wurde durch eine DNA-Analyse klar, dass er doch unschuldig gewesen wäre. Was dann diesem leider nicht mehr wirklich hilft. Doch hier wird einfach eher auf die Aussagen von Zeugen, Staatsanwaltschaft usw. verlassen und nicht wirklich überprüft, ob er nun wirklich schuldig ist oder nicht. Solche Fälle kommen in Amerika nicht sehr selten vor und wird auch immer wieder kritisiert. Unschuldige Menschen werden dem Tode zugeführt, ohne dass man ihre Schuld oft richtig beweisen konnte.


Ein sehr gutes Beispiel ist hier James Bain, der in Florida 35 Jahre zu Unrecht im Gefängnis saß. 1974 war er 19 Jahre und wurde ganz plötzlich zuhause von der Polizei abgeholt. Auch wenn er vorher nichts Böses geahnt hatte, musste er bald feststellen, dass er sich doch Sorgen musste. Ihm wurde vorgeworfen einen Jungen vergewaltigt zu haben. Das Traurige war, James Bain hatte ein Alibi, dass er zu besagter Zeit nicht bei dem Jungen war. Trotzallem wurde er für 35 Jahre in ein US-Gefängnis gesperrt, wo er Jahre lang gefürchtet hatte, er müsste sterben. Zu dieser Zeit waren DNA-Tests nicht möglich und als sie 2001 endlich in Kraft getreten waren, musste Bain fünf Mal dafür ansuchen, dass endlich ein DNA-Test gemacht würde, um seine Unschuld zu beweisen. Die Tests bewiesen auch, dass er unschuldig war und er das Gefängnis verlassen dürfte. Doch nach 35 Jahren wieder in Freiheit zu leben ist sehr schwer, wenn man so lange von der Zivilisation weggesperrt worden ist.

So geht es auch hier sehr vielen, die unschuldig im Gefängnis sitzen müssen. Je länger sie darin verbringen, umso mehr verlieren sie den Bezug zur Freiheit und umso schwerer wird es dann natürlich für einen Menschen, sich außerhalb des Gefängnisses sich wieder zurecht zu finden, sich etwas aufzubauen und wieder so zu leben als wäre nie etwas gewesen. Auch wenn man eine Entschädigung bekommt, wird Geld nie entschädigen, was man im Gefängnis erlebt hat und sei es nur psychische Pein, wenn man vielleicht mit dem Gedanken leben muss, von allen verlassen worden zu sein.


Morgen geht es bei Andra auf Bigsis Welt weiter, wo ihr mehr über Vertrauensbruch erfahren könnt.

Gewinnspiel:

Auch heute könnt ihr wieder für einen dieser Gewinne in den Lostopf hüpfen:
  1. Preis - 1 E-Book im Wunschformat von Unberechenbare Liebe und 1 E-Book im Wunschformat von der Autorin Amy M. Soul
  2. Preis - 2 x 1 E-Book im Wunschformat von Unberechenbare Liebe

Alles was ihr dafür tun müsst ist, folgende Frage richtig zu beantworten:

Würdet ihr einem Freund, eurem Partner oder einem Familienmitglied glauben, wenn er euch sagen würde, dass die Tat nicht begangen hat?

Teilnahmebedingungen:

  • Die Teilnahme an dem Gewinnspiel ist ab einem Alter von 18 Jahren möglich. Falls Du unter 18 Jahre alt sein solltest, ist eine Teilnahme nur mit Erlaubnis des Erziehungs-/Sorgeberichtigten möglich.
  • Der Versand der Gewinne erfolgt nur innerhalb Deutschland, Österreich und Schweiz, wobei der Rechtsweg hier ausgeschlossen ist. Für den Postversand wird keinerlei Haftung übernommen.
  • Eine Barauszahlung der Gewinne ist leider nicht möglich.
  • Als Teilnehmer erklärt man sich einverstanden, dass die Adresse an die Autorin/ an den Autor oder an den Verlag im Gewinnfall übersendet werden darf und man als Gewinner öffentlich genannt werden darf.
  • Jede teilnahmeberechtigte Person darf einmal pro Tag an dem Gewinnspiel teilnehmen. Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen.
  • Das Gewinnspiel wird von CP - Ideenwelt organisiert.
  • Das Gewinnspiel wird von Facebook nicht unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook.
  • Sollte der Gewinner sich im Gewinnfall nach Bekanntgabe innerhalb von 7 Tagen nicht bei CP-Ideenwelt melden, rückt ein neuer Gewinner nach und man hat keinen Anspruch mehr auf seinen Gewinn.
  • Das Gewinnspiel endet am 18.12.2016 um 23:59 Uhr.




2 comments:

  1. Da ich meiner Familie sehr vertraue, würde ich ihnen schon vertrauen, es sei denn die Beweise sind erdrückend.

    Liebe Grüße,
    Daniela

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  2. Hallo,

    ich würde ihnen natürlich zunächst schon einmal glaube, gleichzeitig würde ich aber auch versuchen objektiv zu sein :)

    LG

    ReplyDelete

 

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