October 31, 2016

Die Farben des Verzeihens





Autorin: Alexandra Mazar
Titel: Die Farben des Verzeihens
Preis: Print € 10,99 & eBook € 0,99
Einband: Print & eBook
Seitenanzahl: 304
Altersempfehlung: ab 16
Reihe: Nein
Verlag: Books on Demand

*Rezensionsexemplar




Klappentext 

Nach dem tragischen Selbstmord ihres Bruders nimmt Eliza ein verlockendes Jobangebot in Spanien an, um ihrer verhassten Großmutter zu entfliehen und ihre Trauer hinter sich zu lassen. Sie soll das Buch des in Granada lebenden russischen Schriftstellers Sergei Tartakovsky übersetzen. Die beiden unterschiedlichen Persönlichkeiten kommen sich schnell näher, doch dann ruft ein erneuter Schicksalsschlag Eliza nach Deutschland zurück, wo sie sich mit ihrer unbewältigten Vergangenheit auseinandersetzen muss und dabei einem großen Familiengeheimnis auf die Spur kommt.

Erster Satz 

Das schnelle Pochen seines Herzens dröhnt ihm in den Ohren, doch es ist nicht die Angst, die sein Blut in diesem pulsierenden Rhythmus durch den Körper pumpen lässt.

Letzter Satz 

Ich bin jetzt mutig genug, um zu leben, mutig genug, um zu lieben, und mit diesen Gedanken in meinem Kopf verlasse ich den Plaza San Nicolas, um Sergei endlich davon zu erzählen.

Meine Meinung 

Nachdem ihr Bruder Selbstmord begangen hat und Eliza nur schwer damit klar kommen kann und das Verhältnis zu ihrer Großmutter auch keine Besserung verspricht, beschließt sie, das Jobangebot in Spanien anzunehmen. Ihre Aufgabe ist es, das Buch des russischen Schriftstellers Sergei Tartakovsky zu übersetzen. Die Charaktere können unterschiedlicher nicht sein, doch trotzallem kommen sie sich näher. Laut dem Motto „Gegensätze ziehen sich an“. Doch durch einen erneuten Schicksalsschlag muss Eliza wieder zurück nach Deutschland, wo sie sie sich nicht nur mit ihrer Vergangenheit auseinandersetzen muss, sondern auch einem großen Familiengeheimnis auf die Spur kommt.
Mit dem Buch „Die Farben des Verzeihens“ erschafft Alexandra Mazar eine wundervolle Geschichte mit viel Liebe, Trauer, Drama und packenden Familiengeschichte. Das Familienverhältnis ist zerrüttet, der Bruder hat das Ganze nicht mehr ausgehalten und hat sich das Leben genommen und nun steht Eliza fast alleine da. Ihr Bruder war alles für sie und mit seinem Tod ist für sie alles gegangen, was ihr wichtig war. Sie sieht keinen anderen Ausweg als zu flüchten. Ihre Großmutter ist ihr immer noch verhasst und auch bei der Beerdigung, haben sie keine guten Worte füreinander.
Eine neue Chance in ihrem Leben sieht Eliza durch das neuen Jobangebot in Spanien, bei dem sie auf den russischen Schriftsteller Sergei trifft, mit dem sie fortan zusammenarbeiten soll.
Alexandra hat einen sehr schönen Schreibstil, der das Lesen angenehm und flüssig macht und so ein tolles Leseerlebnis bietet.
Die Charaktere sind sehr schön beschrieben und auf ihre Art und Weise etwas ganz Besonderes. Man kann mit ihnen lachen, weinen und kann sich sehr gut in sie hineinversetzen. Auch wenn man sich manchmal mit den Charakteren ärgert und sich denkt, das hätte ich auf jeden Fall anders gemacht. Doch das ist das, was meiner Meinung nach, gute Charaktere ausmacht. Die Tatsache, dass man sie auch mal gerne zum Mond schießen würde.
Der Roman ist sehr schön geschrieben, fesselt den Leser und sorgt dafür, dass man das Buch sehr ungern weglegen möchte. Es beschreibt sehr gut die Probleme innerhalb einer Familie, Zerwürfnisse in der Familie und auch die Probleme, die diese Zerwürfnisse mit sich führen. Vor allem auch psychische Probleme, die uns Menschen oft zu etwas hinreißen lassen, die für uns als richtig erscheinen, aber den Rest der Familie verletzen und in tiefe Trauer stürzen können. Das Buch ist sehr emotional geschrieben und schon gleich zu Anfang wird eine Portion Taschentücher benötigt um den Selbstmord des Bruders und die darauffolgend Beerdigung zu verkraften.

Fazit 

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es ist sehr spannend und emotional geschrieben und durchleuchtet sehr gut die Probleme einer fast jeden Familie. Probleme, Zerwürfnisse und Fehden, die an der Psyche eines jeden Menschen nagen. Jeder geht anders damit um und ich denke, dass dieses Buch das alles sehr gut beschreibt. Man kann es gar nicht mehr weglegen und will mehr davon. Für mich ein sehr gelungenes Debut von Alexandra Mazar.




Die Farben des Verzeihens bekommt fünf von fünf Eulen von mir


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