September 21, 2016

Blogtour: Der Psi-Effekt


Heute macht die Blogtour zu "Der Psi-Effekt" auf Tausend Leben Halt. Gestern durftet ihr bei Steffy auf Leseschnecken mehr über das Thema Erpressung erfahren. Bei uns erfahrt ihr heute die Entstehungsgeschichte des Buches.

Die Autorin hat mir einiges über die Entstehung ihres Buches erzählt und nun möchte ich es euch hier gerne einmal näher bringen, damit ihr seht wie dieses Buch entstanden ist. Es ist eine total interessante Geschichte, vor allem wenn man weiß, dass die Wurzeln der Entstehung schon zurück in das Jahr 2004 reichen und das Buch selbst jedoch erst 2013 geschrieben wurde. Also eigentlich eine recht lange Zeitspanne. Na? Seid ihr neugierig geworden?
 

Schon immer war das Geschichtenschreiben ein großes Hobby von Alva, sei es nun als Comic für ihre Geschwister oder für sie selbst. In jungen Jahren schrieb die Autorin auch einmal an einer Fanfiktion. 2004 packte es sie jedoch und sie begann einen Science-Fiction-Roman zu schreiben, der auch fantastische Elemente enthielt.
Nachdem die Autorin feststellte, was sie hier alles zu erzählen hatte, mutierte das Projekt schnell zu einer langen Geschichte.
Nachdem sie 2006 Teil 1 und 2 geschrieben und Teil 3 angefangen hatte, ereignete sich in Alva’s Leben ein Ereignis, das die gesamte Lebensplanung sprengte, sich für sie alles änderte und die Bücher in die Schublade geschoben wurden, wo sie erst einmal für lange Zeit verweilen sollten.
Obwohl der kleine Leserkreis immer mal wieder anfragte, wie es nun ausginge und auch ihr Lebensgefährte sie immer wieder dazu ermunterte, einen Verlag zu suchen, war sich Alva sicher, dass das Projekt noch zu viele Kinderkrankheiten hatte. Teil 3 war auch noch nicht fertig geschrieben, ihr fehlte die Zeit und so wollte sie das Buch nicht an einen Verlag schicken.

Erst im Jahr 2013 fand die Autorin wieder die Zeit, sich an ihr Buch zu setzen. Gleichzeitig fand sie auch den Grund, warum sie nicht weiterschreiben konnte und wollte. Eine ihrer Hauptfiguren sollte eigentlich sterben, durfte es aber nicht. Ihr war klar, sollte er sterben, würde der Plot nicht funktionieren. Als sie das dann auch endlich erkannt hatte, floss Teil 3 wie warmes Wachs aus der Feder und sie war wieder in ihr Schreibfieber zurück gekehrt.


Während Alva begann an Teil 4 zu arbeiten, gab sie die ersten drei Teile einer Freundin, die unbedingt etwas von ihr lesen wollte. Jedoch bekam sie die Bücher nach ein paar Tagen wieder zurück und die Freundin entschuldigte sich dafür. Ihre Begründung war, dass Science-Fiction einfach nichts für sie war. Alva konnte damit leben, vor allem da sie selbst etliche Bücher im Schrank hatte, die sie nur angelesen hatte, die sie aber einfach nicht weiterlesen wollte. Trotzallem gab ihr die Aussage ihrer Freundin einen Impuls. Fieberhaft überlegte sie, wie sie die Message aus ihrem ursprünglichen Buch in eine Geschichte in der heutigen Zeit übertragen konnte.

Die Figur der Anna war schnell klar und sollte ein Abziehbield der Al Sahi aus dem Science-Fiction-Roman sein. Geradlinig sollte sie ihre Ideale verfolgen, ohne Rücksicht auf Schaden, den sie dabei nehmen könnte. Alles was ihr ganz am Anfang noch fehlte, war der Name, doch der kam ihr bald, nachdem sie ein altes Foto ihrer Urgroßtante fand, deren Name Anna Gärtner war. Damit war auch der Name für Alva klar.
Das nächste Problem war der Gegenspieler, an dem sie sich die Zähne ausbeißen sollte. Immer wieder dachte Alva über das Leben der echten Anna nach. Diese hatte ihre Liebe im Krieg verloren und war dann in einen Orden eingetreten. Dabei begann die Autorin an einen Geistlichen zu denken. John Meyer wurde schlussendlich an einem lauen Sommerabend samt Lebenslauf geboren, der den Familiennamen ihrer amerikanischen Verwandten erhielt.
Alva hatte den Plot schon im Kopf, aber eines war ihr nicht so klar. Konnte sie wirklich einen Erzbischof zum Leben erwecken?
Einige Tage haderte sie mit diesem Gedanken. Sie visualisierte ihre Szenen, da in diesem Fall normalerweise alles aus ihr heraussprudelte, doch bei John blieb ihr die Spucke weg. Es wollte einfach nicht fließen.
Erst ein Spaziergang brachte die Erleuchtung. Dieser führte sie an John’s potentiellem Versteck vorbei und auf dem Rückweg sah sie in einen Bach, in dem sie ein Kreuz erblickte. In ihrem Satz formte sich der Satz: „Sie das Zeichen, Anna.“ Sie selbst nahm sich diesen Satz ebenfalls zu Herzen, ging nachhause, setzte sich an den PC und schrieb das erste Kapitel. John’s und Thomas‘ Kindheit waren geschrieben.


Von diesem Tag an konnte Alva an nichts Anderes mehr denken. Sie schrieb und schrieb, so dass sie zu einem Plot erst gar nicht mehr kam. Die Kapitel wuchsen auch so Kapitel für Kapitel. Die Autorin begann endlose Abhandlungen über den katholischen Glauben und die Kirche zu lesen. Sie las in dem Gebetsbuch, das wie durch Zufall in meiner alten Garage auftauchte, sah sich auf YouTube Messen an und wollte Anna und John ins Rennen schicken.
Plötzlich tauchte Robert auf. Die Nebenfigur, der Geldgeber und der Sunnyboy. Robert riss alles an sich. Wenn Alva ein Problem hatte und die Lösung nicht fand, musste sie sich mit Robert beschäftigen und schon war die Lösung gefunden.

Es dauerte ungefähr 4 Monate, bis die 54 Kapitel geschrieben und ihre Umwelt sicher sehr gernevt war, wie die Autorin am Ende fand. Parallel dazu las ein Freund von ihr das Buch, so wie es aus der Feder kam und war begeistert.
In diesen vier Monaten sah sie ständig auf die Uhr, wenn diese 6:42 Uhr zeigte. Alva ist niemand, der ständig auf die Uhr sieht, aber wenn sie in diesen vier Monaten auf die Uhr gesehen hatte, konnte sie sich darauf verlassen, dass es am Morgen oder am Abend genau diese Uhrzeit anzeigte. Dieses Phänomen ging auf Anna über und nach den vier Monaten glaubte Alva herausgefunden zu haben warum. Dies sollte jedoch noch ein Geheimnis bleiben. Wer es jedoch wissen will, sollte unbedingt dieses Buch lesen.


Nachdem das Buch dann fertig war, stellte sich nur noch die Frage, was weiter damit passieren sollte. Sollte sie es zu einem Verlag schicken? Doch ihr war nicht klar, wer 1.400 Seiten Rohfassung nehmen sollte.
Da Alva ein Mensch war, der sich absichern wollte, meldete sie sich im Internet in mehreren Foren an und begann sich umzuhören, wie es in der Welt der Verlage, Autoren und Bücher aussah. Nach den Infos, die sie bekommen hatte, war sie etwas desillusioniert, da sie bemerkte, dass 6:42 noch einiges an Überarbeitung benötigte. Doch das war nicht das Problem, sondern die Länge des Buches. Denn Lektoren und Autoren sagten Alva, dass sich niemand bei einem unbekannten Autor trauen würde, ein solches Buch zu drucken.

Trotzallem quälte sich Alva ein halbes Jahr mit der Überarbeitung und damit, ein Exposé zu erstellen. Dann schickte sie es zu einem Verlag. Sie bekam von einer Lektorin sogar ein Gutachten, das dem Verlag empfahl, das Buch unter Vertrag zu nehmen. Der Vertrag kam auch prompt und die Freude von Alva war dabei riesengroß. Doch als sie den Vertrag las war Alva klar, dass sie diesen so nicht unterschreiben konnte. Die Verleger erwiesen sich uneinsichtig und Alva verlor das Vertrauen, dass dieser kleine und junge Verlag überhaupt in der Lage sein würde, dieses Buch zu lektorieren und zu drucken.

Schweren Herzens entschied sich Alva gegen den Verlag. Trotzallem kam für sie Selfpublishing nicht in Frage, da sie ein professionelles Lektorat wollte und das war ihr als Selfpublisher nicht zu gewährleisten. Dabei ging es ihr nicht nur um das Buch, sondern darum, dazuzulernen. Zwischenzeitliche hatte Alva in Bezug auf ein anderes Projekt einen Lektor engagiert, stellte dann aber fest, dass dies auch nicht das war, was sie wirklich wollte. Außerdem hätten die 1.400 Seiten ihr Budget gesprengt.
Kurzerhand schrieb sie erneut Verlage an. Kurz darauf kam die Zusage von Bookshouse. Ihr wurde zugesagt, dass sie noch ein Jahr waren müsste und 6:42 dann endlich veröffentlicht würde.

Seid ihr durch die spannende Entstehungsgeschichte nun neugierig auf das Buch geworden? Dann sollte ihr es auch sofort kaufen. Ich kann es euch auf jeden Fall nur ans Herz legen.


Morgen geht es bei Nadja auf Bookwormdreamers weiter, wo ihr mehr über die Autorin selbst erfahren könnt.

Gewinnspiel:

Auch heute könnt ihr wieder für ein Los in den Lostopf hüpfen um einen dieser Gewinne zu ergattern:
  1. Preis - 1 Krimiweinpaket
  2. Preis - 1 signiertes Print
Alles was ihr dafür tun müsst, ist folgende Frage richtig zu beantworten:

Was brachte Alva die entscheidende Idee für John's und Thomas' Kindheit?

Teilnahmebedingungen:

  • Die Teilnahme an dem Gewinnspiel ist ab einem Alter von 18 Jahren möglich. Falls Du unter 18 Jahre alt sein solltest, ist eine Teilnahme nur mit Erlaubnis des Erziehungs-/Sorgeberichtigten möglich.
  • Der Versand der Gewinne erfolgt nur innerhalb Deutschland, Österreich und Schweiz, wobei der Rechtsweg hier ausgeschlossen ist. Für den Postversand wird keinerlei Haftung übernommen.
  • Eine Barauszahlung der Gewinne ist leider nicht möglich.
  • Als Teilnehmer erklärt man sich einverstanden, dass die Adresse an die Autorin/ an den Autor oder an den Verlag im Gewinnfall übersendet werden darf und man als Gewinner öffentlich genannt werden darf.
  • Jede teilnahmeberechtigte Person darf einmal pro Tag an dem Gewinnspiel teilnehmen. Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen.
  • Das Gewinnspiel wird von CP - Ideenwelt organisiert.
  • Das Gewinnspiel wird von Facebook nicht unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook.
  • Sollte der Gewinner sich im Gewinnfall nach Bekanntgabe innerhalb von 7 Tagen nicht bei CP-Ideenwelt melden, rückt ein neuer Gewinner nach und man hat keinen Anspruch mehr auf seinen Gewinn.
  • Das Gewinnspiel endet am 22.9.2016 um 23:59 Uhr.


7 comments:

  1. Hallo,

    sehr interessante Entstehungsgeschichte :)

    Die Idee kam ihr bei eine Spaziergang, wo sie erst bei Johns potentiellem Versteck und später an einem Bach vorbei kam. Dort sah sie ein Kreuz und in ihr formte sich ein Satz, den sie sich zu Herzen nahm. Zuhause schrieb sie dann das Kapitel.

    Lg Bonnie

    P.S. Springe nur für das Print in den Lostopf

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  2. Hallo ,
    Ein Spaziergang brachte für sie die Erleuchtung. Dieser führte sie an John’s potentiellem Versteck vorbei und auf dem Rückweg sah sie in einen Bach, in dem sie ein Kreuz erblickte. In ihrem Satz formte sich der Satz: „Sie das Zeichen, Anna.“ Sie selbst nahm sich diesen Satz ebenfalls zu Herzen, ging nachhause, setzte sich an den PC und schrieb das erste Kapitel. John’s und Thomas‘ Kindheit waren geschrieben.

    Liebe Grüße Margareta Gebhardt (Stern44 )
    margareta.gebhardt@gmx.de

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  3. Hallo,

    die Idee kam ihr bei einem Spaziergang.

    LG
    SaBine

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  4. Bei einem Spaziergang sah sie in einen Bach ein Kreuz mit der Botschaft „Sieh das Zeichen, Anna.“ - das war ihr Inspiration & Antrieb

    zuzeeb at gmail.com

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  5. Hallo,
    die Erleuchtung kam auf einem Spaziergang. Johns vermutliches Versteck entdeckte sie dort und auf dem Rückweg sah sie in einem Bach ein Kreuz. Und dann kam es zu der Geschichte.

    lg, Jutta

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  6. Hallo,

    danke für den Beitrag... sie hatte die Idee beim spazieren gehen, wobei sie ein Kreuz mit der Botschaft "Sieh das Zeichen, Anna" gefunden hat ;)

    LG

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  7. Hey Liebes

    und vielen Dank für deinen interessanten Beitrag :)

    Die hatte die Idee aufgrund einer Entdeckung bei einem Spaziergang :D

    Liebe Grüße
    Charleen

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