August 19, 2016

Blogtour: Elementar-Reihe


Heute macht die Blogtour zur "Elementar-Reihe" auf Tausend Leben Halt. Gestern duftet ihr bei uns auf Buchmelodie mehr über den Krieg erfahren. Heute widmen wir uns dem Thema "Technik und Wissenschaft".

Technik:
Die Technik im Mittealter war von zahlreichen Erfindungen geprägt, die die Produktivität verbesserten. Darunter sind unter anderem Wind- und Wassermühlen, Räderpflug, Kummet, Hufeisen, Spinnrad und der Trittwebstuhl.

Mühlen:
Zu den wichtigsten Entwicklungen des Mittelalters zählen Wind- und Wassermühlen. Mit ihnen konnte man natürliche Ressourcen in Energie umwandeln und zum Verrichten von Arbeit nutzen. Eingesetzt wurden sie zum Mahlen von Getreide, zum Antreiben von Schmiedehämmern, Blasebälgen, in der Textilproduktion und zahlreichen weiteren Gebieten.


Pflüge:
Die Pflüge waren bereits zu Beginn der Bronzezeit bekannt, bis zur Spätantike konnte man mit ihnen jedoch nur den Boden aufritzen. Der im Mittelalter erfundene Beetpflug oder Räderpflug, konnte den Boden auch wenden, sodass er besser durchlüftet wurde. Zudem konnte man Mineralien damit an die Oberfläche befördern, das Regenwasser konnte besser abfließen und das Querpflügen konnte entfallen. Somit wurde es mit dem neuen Pflug möglich gemacht, die Ertragskraft der bisherigen Felder zu steigern und bisher ungenutzte Böden wie die in feuchten Tälern zu bestellen.

Kummet und Hufeisen:
Zunächst wurden als Zugtiere Ochsen genutzt, die mit einem Joch angeschirrt waren. Mit dem Kummet fand man eine Möglichkeit Pferde anzuschirren ohne dabei Luftröhre und Blutgefäße des Pferdes abzudrücken sodass sich die nutzbare Zugkraft beträchtlich erhöhte. Bei dem Kummet handelt es sich um eine Art Kragen, der später auch gepolstert war und auf den Schultern lag, um so die Zugkraft gleichmäßig auf das Pferd zu verteilen. Durch das Kummet dauerte es nicht lange bis sich die Pferde gegenüber der Ochsen in der Landwirtschaft durchsetzten.


Bereits die Römer verwendeten Pferdeschuhe, die Hipposandalen genannt wurden. Das Hufeisen war möglicherweise dort schon bekannt, waren jedoch nicht weit verbreitet. In feuchten Gebieten waren sie jedoch nötig um den Huf des Pferdes gegen Nässe zu schützen, die zu Krankheiten führen konnte. Sie kamen Ende des 9. Jahrhunderts auf und wurden zuvor von Ost nach West verbreitet, da sie bei den Langobarden des 6. Jahrhunderts bereits bekannt waren.

Spinnrad:
Hierbei handelt es sich um ein technisches Hilfsmittel zum Verspinnen von Fasern zur späten Weiterverarbeitung beim Weben oder Stricken.
Beim Verspinnen werden lose Fasern durch gleichzeitiges Verdrehen und Auseinanderziehen zu einem Faden verarbeitet.
Als Spinnrad wird sowohl das Flügelspinnrad als auch das handgetriebene Spindelspinnrad bezeichnet.


Trittwebstuhl:
Zum Gewebe herstellen wurde natürlich ein Webstuhl benötigt, damit der Schneider die Kleidung schneidern konnte. Der Webstuhl ist eines der ältesten Geräte überhaupt und wurde schon von der Antike verwendet.
Im Mittelalter wurde dieser jedoch soweit weiterentwickelt, dass man von nun an den Trittwebstuhl mit dem Fuß antreiben konnte und somit der Faden leichter und schneller eingezogen werden konnte. Dies sorgte dafür, dass man nur noch eine Person zur Herstellung von Textilien benötigte. Das machte wiederum die Produktion schneller, man konnte somit mehr verkaufen und mehr Geld einnehmen.

Die einigen Betrieben, die noch mehr auf die alte Arbeitskunst pochen, werden noch oft einige dieser Geräte benutzt um den alten Traditionen nachzugehen. Doch heutzutage hat sich die Technik komplett verändert und einiges wurde erleichtert. Viele Sachen werden schon nur noch von Maschinen gemacht und nur noch die Maschinen von Menschenhand bedient. Die neue Technik hat sowohl Vorteile als auch Nachteile. Ein Nachteil ist garantiert die Tatsache, dass zum Teil viel weniger Mitarbeiter benötigt werden, da das Meiste die Maschinen machen. Der Vorteil ist, dass viel schneller gearbeitet wird, viel mehr produziert und abgearbeitet werden kann und somit auch viel mehr Geld eingenommen wird.


Wissenschaft:
Nachdem in der Antike die Wissenschaft weit entwickelt war, musste diese im Mittelalter einen Rückschritt erleiden. Grund dafür waren die Wirren der Völkerwanderungszeit und der daraus entstandenen Krieg und die Plünderungen. Durch das Töten von gelehrten Menschen und das Zerstören von Büchern, wurde viel Wissen zerstört. Erst im frühen Mittelalter konnte sich die Wissenschaft wieder etwas entwickelt und erst im Hochmittelalter konnten in der Wissenschaft wieder respektable Leistungen erzielt werden.

Trotz allem war die mittelalterliche Wissenschaft nicht ganz eigenständig, denn einige klassischen Werke der Antike wurden gerettet und als Grundlage genutzt und weiterentwickelt. Hierbei handelt es sich um die sieben freien Künste, die in zwei Stufen eingeteilt werden:
  • Trivium
  • Quadrivium

Das Trivium umfasst hier die „einfacheren“ Wissenschaften und das Quadrivium jene Wissenschaften, die mehr mathematisch ausgerichtet sind.

Zum Trivium gehören:
  • Grammatik
  • Rhetorik
  • Dialektik

Zum Quadrivium gehören:
  • Musik
  • Astronomie
  • Arithmetik
  • Geometrie

Auch die Wissenschaft hat sich heute recht gut weiterentwickelt und ist mit damals nicht mehr zu vergleichen. Dadurch wird natürlich auch die Wissenschaft von früher recht oft belächelt und nicht mehr ernst genommen. Natürlich ist das Ganze auch oft mit der Technik sehr tief verbunden. Immerhin kann man mit der neuesten Technologie auch in der Wissenschaft sehr viel Neues, Besseres und Brauchbares entwickeln und kann sich so vor Rückschritten schützen. Auch wenn das nicht immer gelingt, denn trotzallem ist auch in der Wissenschaft oft nicht wirklich ein Fortschritt zu sehen. So meiner Meinung nach auch in der Rechtswissenschaft, wo einige Schriften noch echt einigen Fortschritten bedürfen.


Morgen geht es bei Eva-Maria auf Schreibtrieb weiter, wo ihr einen Blick hinter die Kulissen werfen könnt.

Gewinnspiel

Auch heute könnt ihr wieder für einen der Gewinne in den Lostopf hüpfen. Alles was ihr dafür tun müsst ist, folgende Frage zu beantworten:

Was sind die wichtigsten Erfindungen im Mittelalter?

Teilnahmebedingungen:

  • Die Teilnahme an dem Gewinnspiel ist ab einem Alter von 18 Jahren möglich. Falls Du unter 18 Jahre alt sein solltest, ist eine Teilnahme nur mit Erlaubnis des Erziehungs-/Sorgeberichtigten möglich.
  • Der Versand der Gewinne erfolgt nur innerhalb Deutschland, Österreich und Schweiz, wobei der Rechtsweg hier ausgeschlossen ist. Für den Postversand wird keinerlei Haftung übernommen.
  • Eine Barauszahlung der Gewinne ist leider nicht möglich.
  • Als Teilnehmer erklärt man sich einverstanden, dass die Adresse an die Autorin/ an den Autor oder an den Verlag im Gewinnfall übersendet werden darf und man als Gewinner öffentlich genannt werden darf.
  • Jede teilnahmeberechtigte Person darf einmal pro Tag an dem Gewinnspiel teilnehmen. Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen.
  • Das Gewinnspiel wird von CP - Ideenwelt organisiert.
  • Das Gewinnspiel wird von Facebook nicht unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook.
  • Sollte der Gewinner sich im Gewinnfall nach Bekanntgabe innerhalb von 7 Tagen nicht bei CP-Ideenwelt melden, rückt ein neuer Gewinner nach und man hat keinen Anspruch mehr auf seinen Gewinn.
  • Das Gewinnspiel endet am 19.8.2016 um 23:59 Uhr.


8 comments:

  1. Morgen schön :-)
    Zuden wichtigsten zählten die Wind- und Wassermühlen.
    LG Jenny

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  2. Hallo,
    danke für deinen Beitrag. Um Energie nutzen zu können waren die wichtigsten Erfindungen die Wind- und Wassermühlen.
    Liebe Grüße,
    Anni

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  3. Huhu,
    danke für den schönen Beitrag, wirklich interessant!!
    Die wichtigsten Erfindungen waren die Wind- und Wassermühlen zur Energieerzeugung.
    LG und ein schönes We,
    Madita

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  4. Hallo,

    die wichtigsten sind die Wind- und Wassermühlen.

    LG
    SaBine

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  5. Die meisten hast du ja auch in deinem Beitrag genannt, die wind und Wassermühlen, der räderpflug und die Hufeisen. Das Spinnrad und den Webstuhl um Stoffe herzustellen.

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  6. Hallo,

    Wind- und Wassermühlen zählen zu den wichtigsten Erfindungen.

    Lg Bonnie

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  7. Die Wind- und Wassermühlen.

    Liebe Grüße,
    Daniela

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  8. Hallo,

    danke für den Beitrag, zu den wichtigsten zählen die Wind- und Wassermühlen aber auch andere wie der Räderpflug, Kummet, Hufeisen, Spinnrad und der Trittwebstuhl sind von Bedeutung ;)

    LG

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