April 23, 2016

Blogtour: Adel verzichtet


Heute macht die Blogtour zu "Adel verzichtet" auf Tausend Leben Halt. Gestern durftet ihr bei Kerstin auf Kastanies Leseecke etwas über die leckere sächsische Küche erfahren. Bei uns wird heute das Thema "Barockmusik" genauer unter die Lupe genommen.

Die Periode der Barockmusik schließt sich an die Renaissance an und erstreckt sich somit von Beginn des 17. Bis Mitte des 18. Jahrhunderts. Heutzutage wird die Barockmusik als „alte Musik“ bezeichnet. Außerdem zählt sie zur klassischen Musik, die nicht wirklich jedermanns Sache ist.

Den Beginn des Barocks hat Claudio Monteverdis gemacht. Seine Verwendung des Generalbasses kennzeichnet die Barockmusik genauso, wie die nachfolgende Musik des Rokoko.

Eine ungefähre Einteilung des Barocks, was jedoch nur ungefähr eingeteilt werden konnte, ist wie folgt:

Frühbarock (1600 bis 1650) italienische Dominanz
Hochbarock (1650 bis 1710) französische Einflüsse
Spätbarock (1710 bis 1750) Tendenz zur Vereinigung regionaler Stile

Als Vollender des musikalischen Barocks, werden sehr gerne Johann Sebastian Bach und Georg Friedrich Händel betrachtet.

Auf die drei Einteilungen des Barocks möchte ich nun noch etwas näher eingehen:

Frühbarock:
Den Anfang hat, wie schon erwähnt, Claudio Monteverdi gemacht, der mit kompositionstechnischen Innovationen und der Weiterentwicklung junger Musikgattungen Pionierarbeit leistete. Er kombinierte als einer der ersten Komponisten, die sich in der Spätrenaissance abzeichnenden neuen Entwicklungen.
Der Venezianer Giovanni Gabrieli realisierte als erster das Prinzip des Wetteiferns verschiedener Instrumentengruppen und begründete den neuzeitlichen Orchestersatz.
Heinrich Schütz nahm sich den neuen italienischen Stil zum Vorbild und verband ihn mit den Ausdrucksformen der deutschen Sprache, was ihm als ersten deutschen Komponisten europäischen Ruf einbrachte. Weitere Vertreter des Frühbarock sind Hans Leo Haßler, Heinrich, Schütz, Girolamo Frescobaldi, Giacomo Carissimi, Johann Heinrich Schmelzer und Jan Pieterzoon Sweelinck.

Hochbarock:
Im Hochbarock wurde vor allem das französische Musikleben im späten 17. Jahrhundert durch Jean-Baptiste Lully am Hofe Ludwigs XIV geprägt. Lully hat jedoch nicht nur das französische Musikleben geprägt, sondern er befriedigte auch die Tanzbegeisterung dieser Epoche. Als typisch französische musikalische Form ist die Suite genannt, die oftmals durch eine französische Ouvertüre eingeleitet wurde. Große Bedeutung hatte hier auch das Ballett.

Während in Frankreich der populäre tanzbetonte Stil Lullys im Vordergrund stand, war in Italien die intellektuelle und vielleicht „progressive“ Musik von Arcangelo Corelli wichtiger.

In Deutschland wurde die Musik vor allem von den Komponisten der norddeutschen Orgelschule geprägt. Vertreter hier war Dietrich Buxtehude.

In England etwickelte sich unter Henry Purcell ein ganz eigener Stil.

Spätbarock:
Während sich im Hochbarock die Musik noch unabhängig in verschiedenen Regionen Europas entwickelt hat, zeichnet sich in der Spätbarock durch eine grenzübergreifende Verbreitung der Stile aus. Im deutschsprachigen Raum trieb Georg Philipp Telemann diese Entwicklung voran und wurde schließlich zur Ikone unter den Tonkünstlern. Ebenfalls sehr berühmte Tonschöpfer waren Carl Heinrich Graun und Johann Adolph Hasse.
Heutzutage ist Johann Sebastian Bach sehr berühmt und eher in aller Munde als die vorher genannten, wobei er jedoch zu seinen Lebzeiten nie die Berühmtheit erlangt hatte als die drei Anderen.

Die uns heutzutage sehr bekannten Opern erfreuten sich gerade im Spätbarock großer Beliebtheit. In England war in diesem Gebiet Georg Friedrich Händel sehr produktiv.
Obwohl Bach zu seiner Zeit nicht sonderlich bekannt war, so galt er trotzallem, wie schon oben erwähnt, als Vollender des Spätbarocks.

Morgen geht es weiter bei Katja auf Katja's Bücher und Rezepte wo ihr gemeinsam mit ihr eine Tour mit dem Protagonisten Kökkenmöddinger macht.

Gewinnspiel:

Auch heute könnt ihr wieder ein Los sammeln, um am Ende eines der zwei Pakete zu gewinnen. Dafür müsst ihr nur die Gewinnspielfrage richtig beantworten:

In welche drei Zeiten wird die Barockmusik unterteilt?

Teilnahmebedingungen:

  • Teilnahme ab 18 Jahren oder mit Einverständniserklärung der Eltern.
  • Die Teilnehmer erklären sich im Gewinnfall bereit das ihre Adresse der Blogtour-Verantwortlichen (Katja Ezold) zwecks Gewinnerversand übermittelt wird.
  • Teilnahmeschluss ist der 26.04.2016
  • Für den Versand per Post wird keine Haftung übernommen.
  • Versand nur innerhalb von Deutschland, Österreich und der Schweiz.
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
  • Keine Barauszahlung der Gewinne möglich

5 comments:

  1. Hallo und guten Tag,

    Danke erst einmal für den heutigen Beitrag zur Blogtour.

    Und jetzt zur Frage...in...Frühbarock (1600 bis 1650) italienische Dominanz
    Hochbarock (1650 bis 1710) französische Einflüsse
    Spätbarock (1710 bis 1750) Tendenz zur Vereinigung regionaler Stile

    LG..Karin..

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  2. Frühbarock, Hochbarock und Spätbarock

    ...meine Lieblingsmusik....

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  3. Hallo ,

    vielen Dank für den interessanten Beitrag.
    Die Barockmusik unterteilt wird in Frühbarock , Hochbarock
    und Spätbarock .

    Liebe Grüße Margareta Gebhardt
    margareta.gebhardt@gmx.de

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  4. Hallo,
    Danke für deine Ausführungen. Die Antwort auf deine Frage ist:
    Frühbarock, 1600-1650
    Hochbarock, 1650-1710
    Spätbarock, 1710-1750
    Liebe Grüße, Bettina Hertz
    bettinahertz66@googlemail.com

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  5. Hallo und vielen Dank für diesen interessanten Beitrag zur Blogtour!

    Zu Deiner Frage: Die Barockmusik wird in folgende Zeiten geteilt:

    Frühbarock (1600 bis 1650) italienische Dominanz
    Hochbarock (1650 bis 1710) französische Einflüsse
    Spätbarock (1710 bis 1750) Tendenz zur Vereinigung regionaler Stile

    Viele liebe Grüße
    Katja

    kavo0003[at]web.de

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